Kinesio-Taping

Kinesio-Tape – auch K-Tape genannt

Uneingeschränkte Bewegung

Weißes Tape an den Fingern von Turnern oder an den Knien von Sprintern ist schon lange bekannt. Es dient meist nach Verletzungen dazu, die Gelenke zu stabilisieren. Im Vergleich dazu ist das Kinesio-Tape viel elastischer und schränkt den Sportler in seiner Bewegung weniger ein. Der Erfinder, Kenzo Kase aus Japan, entwickelte zu diesem dehnbaren Band vor 25 Jahren eine Therapie mit speziellen Klebemustern für unterschiedliche Krankheitsbilder. Das Tape besteht aus fein gewebter Baumwolle und wird nicht nur bei Sportverletzungen oder Muskelproblemen angewandt, sondern auch gegen Gelenkfehlstellungen, Regelschmerzen und mittlerweile sogar in der Brustkrebsnachsorge zur Lymphtherapie.

Muskulatur schrumpft nicht

„Es wirkt schmerzlindernd und heilend, indem es das Gewebe anhebt und die Durchblutung und Lymphzirkulation fördert“, sagt Ingo Kumbrink, Geschäftsführer der K-Akademie, die im Jahr 1998 die Methode in Deutschland einführte. Unterschiedlich gespannt klebt der Therapeut das Band auf bestimmte Körperstellen. Es soll die Muskulatur zum Arbeiten anregen, aber gleichzeitig auch strapazierte Muskeln entlasten. Nachdem die Verletzung abgeheilt ist, müssen die Muskeln nicht wieder neu aufgebaut werden, wie nach dem klassischen Taping.

Quelle: Focus.de